In dieser Aufzeichnung eines interaktiven Live-Trainings gehen wir gemeinsam fünf weit verbreiteten Missverständnissen rund um Künstliche Intelligenz auf den Grund – etwa ob KI Jobs ersetzt, wie es um Datenschutz steht oder ob sie wirklich objektiv urteilt. Das Ganze ist nicht trocken-theoretisch, sondern praxisnah, mit echten Anwendungsbeispielen, etwa einer Ausschreibung mit ChatGPT oder Tipps zur Arbeit mit sensiblen Daten. Dabei wird auch gezeigt, wie Du KI wie einen Azubi „briefen“ kannst – also mit gutem Kontext richtig steuerst. Perfekt für alle, die Klarheit suchen und lernen möchten, KI sinnvoll und sicher im Berufsalltag zu nutzen.
Du kannst häufige Missverständnisse rund um KI besser einordnen.
Du lernst, wie Du KI-Tools wie ChatGPT sicher und effizient einsetzt.
Du weißt, wo Verantwortung beim Einsatz von KI bleibt – nämlich bei Dir.
Du erkennst, wie wichtig gutes Prompting und Kontext bei der Nutzung ist.
Du lernst, eigene Fälle mit KI zu lösen – z. B. bei Ausschreibungen oder Recherchen.
ChatGPT (inkl. GPTs und Aufgabenfunktion)
Im Standesamt gehören Traureden zum Alltag – und gleichzeitig soll jede Rede persönlich und besonders sein. Mit KI kannst du dir hier viel Zeit sparen, ohne an Qualität zu verlieren.
In diesem Nugget erfährst du, wie du aus einem Vorgespräch mit dem Paar strukturierte Eckdaten sammelst und daraus einen klaren Prompt formulierst. Du gibst der KI nicht nur Fakten wie Alter, Beruf, Kennenlerngeschichte oder Hobbys, sondern auch den gewünschten Stil – zum Beispiel „würdig, kurz und persönlich, aber nicht kitschig“.
Die KI liefert dir daraufhin eine fertige Rede als solide Grundlage. Du kannst sie anschließend gezielt anpassen, kürzen, humorvoller oder ernster gestalten oder dir direkt mehrere Varianten erstellen lassen. So sind oft schon 70–80 % der Arbeit erledigt.
Das Ergebnis: weniger Zeitdruck, saubere Formulierungen und mehr Raum für das persönliche Gespräch mit dem Paar. Das Prinzip funktioniert übrigens nicht nur bei Traureden, sondern auch bei Trauerreden oder offiziellen Ansprachen.
Du kannst aus Eckdaten eine stimmige und würdige Traurede mit KI erstellen.
Du lernst, wie du der KI Tonalität und Stil klar vorgibst.
Du kannst dir mehrere Varianten (z. B. humorvoll oder ernst) generieren lassen.
Du weißt, wie du KI-Texte gezielt weiterentwickelst statt beim ersten Ergebnis stehenzubleiben.
Du nutzt KI, um Zeit zu sparen und trotzdem individuell zu bleiben.
In sozialen Einrichtungen, Behörden oder Bildungseinrichtungen kommt es oft zu Missverständnissen, wenn wichtige Infos nur auf Deutsch verfügbar sind. Mit KI kannst Du Infoblätter in verschiedenen Sprachen erstellen – klar, einfach und situationsgerecht. In diesem Nugget lernst Du, wie Du mit ChatGPT Textvorlagen automatisch in Englisch, Arabisch und Ukrainisch übersetzen und sprachlich vereinfachen lässt. Zusätzlich erfährst Du, wie Du visuelle Icons zur besseren Verständlichkeit einsetzen kannst – sei es direkt per KI oder mit Tools wie Canva. Das gezeigte Praxisbeispiel behandelt Hausregeln in einer Geflüchtetenunterkunft und zeigt, wie Du Text und Bild so kombinierst, dass keine wichtigen Infos verloren gehen. Ideal, um Kommunikation barrierearm und effizient zu gestalten.
Du kannst mit KI mehrsprachige Infoblätter schnell erstellen.
Du lernst, wie Du Texte sprachlich vereinfachst und übersetzen lässt.
Du weißt, wie Du visuelle Icons zur Unterstützung einsetzt.
Du kannst Tools wie ChatGPT und Canva gezielt kombinieren.
Du gestaltest Infos barrierearm für Menschen mit wenig Deutschkenntnissen.
KI kann heute täuschend echte Videos erzeugen – mit sprechenden Menschen, realistischen Bewegungen und passender Umgebung. Genau das macht diese Technologie so spannend, aber auch so riskant.
In dieser Aufnahme eines Livetrainings thematisieren wir drei Aspekte:
1. Warum KI-Videos so gefährlich sein können
Deepfakes, manipulierte Aussagen oder vermeintliche Anweisungen von Führungspersonen: KI-Videos können Vertrauen missbrauchen. Gerade für Verwaltung, Politik und Behörden ist das ein reales Risiko.
2. Woran man KI-Videos (noch) erkennen kann
Typische Hinweise sind:
unnatürliche Bewegungen oder „zu perfekte“ Oberflächen
Fehler bei Händen, Augen, Spiegelungen oder Schriften
kleine inhaltliche Unstimmigkeiten im Kontext
Aber: Diese Merkmale werden immer seltener – eine sichere Erkennung ist langfristig kaum möglich.
3. Welche Chancen KI-Videos bieten
Richtig eingesetzt sparen KI-Videos Zeit und Geld:
Erklärvideos mit Avataren (z. B. für Bürgerinformationen)
mehrsprachige Inhalte ohne zusätzlichen Drehaufwand
Visualisierung von Projekten, Baustellen oder Verfahren
kostengünstige Alternative zu Stock-Videos oder Agenturproduktionen
Die wichtigste Kompetenz der Zukunft ist deshalb nicht das perfekte Erkennen von Fakes – sondern kritischer Umgang mit Quellen, Kontext und Absendern.
KI-Videos sind kein Zukunftsthema mehr, sondern Alltag
„Echt aussehend“ heißt nicht automatisch „echt“
Quelle und Kontext sind wichtiger als das Video selbst
Für Verwaltung bieten KI-Videos enormes Effizienzpotenzial
Verantwortung bleibt immer beim Menschen, nicht bei der KI