In diesem Nugget lernst du, wie du Leistungsbescheide (am Beispiel Wohngeld) mit KI so erklärst, dass Bürgerinnen und Bürger sie wirklich verstehen – und dadurch weniger Rückfragen entstehen. Du nimmst ein vorhandenes Schreiben, das oft juristisch und schwer lesbar ist, und gibst es (anonymisiert) zusammen mit einem klaren Prompt in ChatGPT ein.
Die KI erstellt daraus eine verständliche Erklärung in Alltagssprache, ohne Fachbegriffe und ohne Paragraphen, und strukturiert alles in kurze Abschnitte mit Überschriften. Zusätzlich kannst du typische Rückfragen direkt mitgeben (z. B. „Warum genau 186 Euro?“, „Was heißt zuschussfähige Miete?“, „Was zählt zum Einkommen?“, „Was bedeutet Widerspruch?“), damit die Antwort gleich die wichtigsten Unklarheiten abräumt.
Anschließend kannst du aus der Erklärung direkt eine E-Mail formulieren lassen, die du an Antragstellende senden oder als ergänzende Erläuterung mitschicken kannst. Praktisch ist auch, dass du das Ergebnis im Chat noch editieren und Namen später korrekt einsetzen kannst – ohne sie vorher in die KI zu geben. Wichtig bleibt: keine personenbezogenen Daten eingeben und im Zweifel Rücksprache mit IT/Digitalisierung halten.
Du kannst Wohngeld- und Leistungsbescheide mit KI in verständlicher Alltagssprache erklären lassen.
Du lernst, Prompts so zu formulieren, dass Paragraphen und juristische Begriffe vermieden werden.
Du kannst typische Rückfragen in den Prompt integrieren, um Nachfragen zu reduzieren.
Du kannst aus der Erklärung eine versandfertige E-Mail erstellen und danach schnell anpassen.
Du weißt, wie du personenbezogene Daten weglässt und erst nachträglich korrekt einsetzt.
ChatGPT
In diesem Nugget bekommst Du einen persönlichen Einblick in die Ausstellung „KI und Du“ in der Autostadt Wolfsburg. Max zeigt dir, wie Künstliche Intelligenz dort für Besucher:innen erlebbar gemacht wird – interaktiv, informativ und alltagsnah. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema autonomes Fahren, das in fünf Automatisierungsstufen erklärt wird – von manuell bis vollautonom. Die Ausstellung lädt dazu ein, KI auch außerhalb des klassischen Büro-Kontextes zu entdecken und neue Perspektiven einzunehmen. Lass dich inspirieren, wie Technologie auch Spaß machen kann.
Du bekommst einen Eindruck, wie KI in einer Ausstellung spannend vermittelt wird.
Du lernst die fünf Stufen des autonomen Fahrens kennen.
Du erfährst, wie KI nicht nur im Büro, sondern auch im Alltag und in Freizeitkontexten eine Rolle spielt.
Du wirst motiviert, dich aktiv mit KI-Anwendungen auseinanderzusetzen.
In diesem Nugget lernst du, wie du komplexe Berechnungen von Sozialleistungen mit KI verständlich und bürgernah erklärst – ohne interne Rechenlogiken oder Fachbegriffe offenzulegen. Du gibst die relevanten Berechnungsdaten (anonymisiert) ein und formulierst einen klaren Prompt, zum Beispiel mit der Anweisung, die Berechnung Schritt für Schritt in Alltagssprache zu erklären.
Die KI erstellt dir daraus eine transparente und leicht nachvollziehbare Erklärung, die du direkt für Rückfragen von Bürgerinnen und Bürgern nutzen kannst. Du kannst zusätzlich eine strukturierte Version mit Zwischenüberschriften oder sogar eine fertige E-Mail formulieren lassen.
Besonders hilfreich ist, dass du im gleichen Chat weiterarbeiten kannst, ohne den Kontext jedes Mal neu eingeben zu müssen. Wichtig bleibt: Schwärze sensible Daten, nutze Muster-Namen und prüfe die Inhalte fachlich. So sparst du Zeit, kommunizierst verständlich und bleibst professionell.
Du kannst komplexe Leistungsberechnungen mit KI verständlich erklären lassen.
Du lernst, Prompts so zu formulieren, dass keine Fachbegriffe oder Paragraphen verwendet werden.
Du kannst strukturierte Erklärungen oder E-Mail-Antworten automatisch erstellen.
Du weißt, wie du sensible Daten anonymisierst und datenschutzkonform arbeitest.
KI kann heute täuschend echte Videos erzeugen – mit sprechenden Menschen, realistischen Bewegungen und passender Umgebung. Genau das macht diese Technologie so spannend, aber auch so riskant.
In dieser Aufnahme eines Livetrainings thematisieren wir drei Aspekte:
1. Warum KI-Videos so gefährlich sein können
Deepfakes, manipulierte Aussagen oder vermeintliche Anweisungen von Führungspersonen: KI-Videos können Vertrauen missbrauchen. Gerade für Verwaltung, Politik und Behörden ist das ein reales Risiko.
2. Woran man KI-Videos (noch) erkennen kann
Typische Hinweise sind:
unnatürliche Bewegungen oder „zu perfekte“ Oberflächen
Fehler bei Händen, Augen, Spiegelungen oder Schriften
kleine inhaltliche Unstimmigkeiten im Kontext
Aber: Diese Merkmale werden immer seltener – eine sichere Erkennung ist langfristig kaum möglich.
3. Welche Chancen KI-Videos bieten
Richtig eingesetzt sparen KI-Videos Zeit und Geld:
Erklärvideos mit Avataren (z. B. für Bürgerinformationen)
mehrsprachige Inhalte ohne zusätzlichen Drehaufwand
Visualisierung von Projekten, Baustellen oder Verfahren
kostengünstige Alternative zu Stock-Videos oder Agenturproduktionen
Die wichtigste Kompetenz der Zukunft ist deshalb nicht das perfekte Erkennen von Fakes – sondern kritischer Umgang mit Quellen, Kontext und Absendern.
KI-Videos sind kein Zukunftsthema mehr, sondern Alltag
„Echt aussehend“ heißt nicht automatisch „echt“
Quelle und Kontext sind wichtiger als das Video selbst
Für Verwaltung bieten KI-Videos enormes Effizienzpotenzial
Verantwortung bleibt immer beim Menschen, nicht bei der KI